Pfarrkirche
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Eine Pfarrkirche wird 1140 zum ersten Mal erwähnt.
Der heutige spätgotische Bau aus dem 14. Jhdt. wurde zwischen 1680 und
1715 modernisiert (der Hochaltar, eine Arbeit von Johann Franz
Schwanthaler von 1670/80). 1734 wurde die Kirche barockisiert und
die erste große Orgel eingebaut. Die heutige Orgel stammt von 1848
(restauriert 1997). |
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Bis 1879 war St. Peter ein Vikariat der Pfarre Mauerkirchen
(zumindest seit 1658 urk.) und gehörte bis 1785 zum Bistum Passau. Nachdem
beim großen Marktbrand von 1865 auch ein Teil des Mauerkirchener Pfarrarchivs
zerstört worden ist, sind leider nur spärliche Unterlagen aus der
Vergangenheit der Vikariatskirche von St. Peter erhalten.
Um die Jahrhundertwende bestand das Pfarrdorf St. Peter aus acht Häusern.
Das Ortsbild hat sich erst ab 1907 verändert, als das Wührer-Hofbauergut
verkauft und zerstückelt wurde. Aus dem einen Gut wurden 18 Besitzer. |
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Auch in der Ortschaft Bogenhofen wurde 802 bereits eine Kapelle
St. Andrae erwähnt und heute steht dort eine spätgotische Kirche
für Katholiken, die in der ersten Hälfte des 15. Jhdts. errichtet wurde.
Früher war sie Schlosskirche vom Schloss Bogenhofen und ist heute Filialkirche
von St. Petrus. Der Eindruck wird heute von einer reichen Barockisierung
in der ersten Hälfte des 18. Jhdts. bestimmt. 1739 wurden in Zusammenarbeit
des wahrscheinlich in Ranshofen geborenen Johann Michael Vierthaler und
seinem Freund, dem Maler Johann Georg Reischl wohl nach dem Abschlagen
der Gewölberippen der Rokokostuck und die Deckengemälde angebracht.
1740 wurde das Kirchengestühl angeschafft und der Marmorboden verlegt.
1750 erhielten die beiden Seitenaltäre ihre Altarbilder vom Braunauer Maler
Johann Josef Brandstätter. Vor dem Turm- und Dachstuhlbrand am 26. Juli 1887
zierte ein "Zwiebelturm" die Kirche St. Andrae. Vier Jahre nach diesem Brand
beschloss die Gemeinde, freiwillige Löschzüge zu erstellen. 1895 kam es dann
zur Gründung der freiwilligen Feuerwehr.
Die Restaurierung der Einrichtung der Kirche in Bogenhofen zwischen 1986 und
1990 hatte die Konservierung und Instandsetzung der künstlerischen Substanz
und die Wiedergewinnung der ursprünglichen Farbigkeit zum Ziel. Seither
erstrahlt diese Kirche als Juwel im Oberen Innviertel in neuem Glanz.
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